Ausstellung und Vortrag in der Stadtbücherei Blomberg, Kuhstraße 16 
Veranstaltung des Heimatvereins Blomberg e.V. in Kooperation mit der Stadtbücherei Blomberg 


„Lebenslängliche Reise“ - Fred Herzberg aus Detmold 
-Kindertransporte im Nationalsozialismus


Was bedeutet es für ein Kind, seine Eltern, Geschwister und Freunde zurücklassen zu müssen? Was bedeutet 
es für Kinder, in ein unbekanntes Land zu reisen, ohne Gewissheit, dort Unterstützung zu finden? Was 
bewegt die Eltern, ihre Kinder außer Landes zu bringen, in der trügerischen Hoffnung, ihnen bald selbst 
folgen zu können? 

Das Schicksal jüdischer Kinder, die Deutschland im Nationalsozialismus durch sogenannte Kindertransporte 
vielfach über Großbritannien verlassen haben und dadurch überleben konnten, berührt. Der Detmolder Fritz 
Herzberg floh als 18jähriger am 06. Februar 1939 nach England. Seine nächsten Angehörigen, die gehofft 
hatten, Fritz würde ihnen den Weg ins Ausland ebnen können, wurden ermordet. 

Fritz Herzberg stammte aus der weit verzweigten lippischen Familie Herzberg, die ihren Stammsitz in 
Kleinenmarpe hatte. Viele Mitglieder der Familie sind auf dem jüdischen Friedhof Cappel bestattet. 

a) Ausstellung 
in der Stadtbücherei Blomberg, Kuhstraße 16 in der Zeit 
vom 05. März bis zum 09. April 2018 

Die von der Historikerin Gudrun Mitschke-Buchholz im Auftrag des Stadtarchivs Detmold erarbeitete 
Ausstellung zum vorgenannten Thema ist während der Öffnungszeiten in der Stadtbücherei Blomberg zu 
sehen. 

b) Vortrag 
Donnerstag, 15. März 2018, 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Blomberg, Kuhstraße 16 
Referentin: Gudrun Mitschke-Buchholz 

Die Historikerin berichtet über die Thematik "Kindertransporte im Nationalsozialismus" und zum 
Lebensweg von Fritz Herzberg. 
Sie geht dabei auch die noch bis zum 09. April laufende Ausstellung in der Stadtbücherei ein. 

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