Samstag 5. April 2014 : Besuch des Heimatmuseums in Alverdissen

Das Heimatmuseum in Alverdissen ist ein Besuch wert, davon konnten sich die Mitglieder des Heimatvereins Blomberg eindrucksvoll überzeugen. Unter fach- und sachkundiger Führung der ehrenamtlichen Mitglieder des Bürger- und Verkehrsvereins Helmuth Welsch, Bernd Tünnermann und Dieter Werkmeister erfuhren die Gäste alles Wissenswerte u. a. über die Ortsgeschichte, die Landwirtschaft, das Handwerk, die Hauswirtschaft, die örtlichen Vereine, die heimische Tierwelt, die Mineralien - und Fossilienfunde im Extertal und die Extertalbahn.

 Nach dem gut einstündigen Rundgang wartete Frau Meyer vom gleichnamigen Cafe schon mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen auf die Besucher. Bei Kaffee und Kuchen gab es dann noch einen regen Meinungsaustausch untereinander und mit den ehrenamtlichen Mitgliedern des Bürger- und Verkehrsvereins. 

Ganz nebenbei erfuhr die Gruppe, dass der Kirchturm der Alverdissener Kirche, die in der heutigen Größe 1842/1843 erbaut wurde, gedreht ist. Danach gibt es 3 gedrehte Kirchtürme in Lippe, nämlich in Lemgo, in Heiden und in Alverdissen. 

An der Turmseite der Kirche ist ein Mausoleumsanbau aus den Jahren 1723/24 zu bestaunen. In der Gruft sind insgesamt 9 Angehörige der gräflichen Familie beigesetzt worden. 

Alle waren sich einig; das mit Herzblut eingerichtete und geführte Museum sollte jeder Lipper einmal besucht haben.
                                                                                                                                                                                       Erhard Oerder


Eine kleine Fotoausbeute:



Das Mausoleum an der Turmseite ist von der Gräfin Dorothea Amalie zu Lippe-Alverdissen im Winter 1723/24 erbaut worden. 



Hier fanden ihr Gemahl Graf Phillipp-Ernst I und später weitere Mitgliedere der Linie Lippe-Alverdissen ihre letzte Ruhe






Der gedrehte Turm in Alverdissen

 



Unser Vorsitzender e. Oerder (r) lauscht den Ausführungen von Helmut Welsch.
 Daneben Dieter Werkmeister und Bernd Tünnermann neben Uwe feiert und Beate Fleischhauer








Im Innern befinden sich über 2.000 Objekte, liebevoll gepflegt und beschriftet



Neu ist ein Raum für die Geschichte des Segelflugs in Herborn (1928-1946)

 



Alverdissen als zentraler Ort im Mittelalter



Helmut Welsch in seinem Museum





Ein Original von M. Ewerbeck: Alverdissen

Auch viele Käfer (und Schmetterlinge) werden gezeigt




Die  echte Schiefertafel der Volksschule

 



Auch viele Urkunden werden ausgestellt



Frau Meyer vom gleichnamigen Cafe 
erfreut die Gruppe mit selbstgebackenem Kuchen

Im Versammlungsraum gab es anschließend Kaffee und Kuchen

 

Das Museum ist an jedem 1. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr kostenlos geöffnet.

(Im Winter geschlossen!)

Zwar wird das alte Schulgebäude kostenlos von der Kommune für die Ausstellung  zur Verfügung gestellt, aber alle sonstigen Aufgaben werden nur von Ehrenamtlichen geleistet.

 

Näheres finden Sie auch auf der Homepage:

http://heimatmuseum.alverdissen.net/index.html

 

Fotos: E. Oerder und F. Storkebaum

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