22. August 2015 : 

Besuch in Hillentrup 

 
Pünktlich um 14 Uhr trafen sich 12 Mitglieder des Heimatvereins Blomberg hinter der Schießhalle ein, um dem alten Ort Hillentrup einen Besuch ab zu statten.
 Ab 1200 ist der Name aktenkundig. Die alte Kirche soll um 1260 erbaut worden sein. Die erste Urkunde stammt von 1279, so dass 1979 die 700  Jahrfeier statt fand.

 

 



Wir besuchten als erstes das alte Spritzenhaus, das von Familie Helming  erworben und zu einem kleinen Museum eingerichtet wurde.

Leider ist das Museum nur den Einheimischen bekannt und wird vorwiegend von Gästen aus den umliegenden Bauernpensionen besucht.

Es wäre wünschenswert, wenn Informationen auch überregional zu erhalten wären (z.B. könnte es auf der Homepage der Gemeinde Dörentrup erwähnt werden oder in bekannten Museumsführern auftauchen.

       

 

 

 

Hier ein kleiner Einblick in die "Sammlung Helming"

Alles, was zu Schade zum wegwerfen ist, wird gesammelt und ausgestellt:
Alte Materialien aus Schulauflösungen, Handwerkstättenauflösungen, Vereinsgegenstände. 
("Her damit, hier ist es gut aufgehoben und wird der Nachwelt überliefert")

Meisterbriefe, Tonkrüge, Radios, Haushaltsgeräte!

("Das hatten wir zu Hause auch! 
Unsere Kinder kennen  es aber nicht mehr!")


Hinter dem Feuerwehrhaus befindet sich noch eine Scheune, in der Landwirtschaftliche Geräte ausgestellt werden: 
Traktoren, eine Handsämaschine, Binder, usw. aber auch zwei Motorräder.

 

 

 

 

 


Weiter ging es zur Kirche von Hillentrup

 

Die neugotische Kirche wurde erst ab 1899 erbaut, enthält aber auch Teile aus der alten abgerissenen Kirche:

Glasfensterteile, Orgelprospekt, Sakramentshäuschen, Taufstein.

 

Der Bauhistoriker Dr. Stiewe erläuterte an Hand seiner Arbeit "Hillentrup. Kirchdorf und Bauernschaft (1994)" die Geschichte der alten Kirche, lobte aber auch den Neubau als Produkt des 19.Jahrhunderts.
(Deckenkonstruktion, Kronleuchter, Gestühl)

 

Ein kleiner Rundgang durch den Kern des Dorfes schloss sich an:



Ehemaliges Pfarrhaus

                      

Ältestes Fachwerkhaus im Zentrum

Ehemalige Schule


Der alte Krug

  

 

Bekannt sind die Pensionen in Hillentrup (und Umgebung).

 Im Sommer sind sie meist lange im Voraus ausgebucht und bei Familien mit Kindern sehr beliebt

 Den Ausklang unseres Ausflugs erlebten wir in der "Krusfelder Kaffeestube".  *) 

Weit ab von der Strasse hinter dem Friedhof standen plötzlich viele Autos, (Kabrios, Oldtimer und normale). Es herrschte ein munteres Treiben. Leckeren Kuchen gab es und eine herrliche Aussicht. Gut,  dass wir Plätze vorbestellt hatten! (Die Pension ist schon für zwei Jahre ausgebucht!) 

Ein Geheimtipp!

*) 32694 Dörentrup; Krusfeld 1 (Tel.: 05265 6350)

Fotos: F. Storkebaum     



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