Sonntag, 10. Juli 2016 


Fahrt zum "Mittelalterhaus" in Nienover/Solling         
und zum 

römisch-germanischen Schlachtfeld "Harzhorn" bei Bad Gandersheim.


Eine kleine Schar Heimatverbundene machte sich auf den Weg nach Nienover.

Nienover ist eine mittelalterliche Stadtwüstung (aufgegebene Stadt) im Solling. Die Stadt wurde zwischen 1180 und 1210 von den Grafen von Dassel an einer bestehenden Burg gegründet. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen um 1270 wurde die Stadt aufgegeben und von ihren Einwohnern verlassen. 1993 bis 2007 wurden größere Teile der früheren Stadtfläche ausgegraben und archäologisch untersucht. 2007 errichtete der Landkreis Northeim an historischer Stelle die Rekonstruktion eines mittelalterlichen Stadthauses der Zeit um 1230.                                                            
In dem „Mittelalterhaus“ wird von Laiendarstellern regelmäßig mittelalterliches Alltagsleben für Besucher gezeigt.

Der Hausforscher Dr. Heinrich Stiewe und der Zimmermann Claus Amarell informierten über die Wüstung Nienover und den Aufbau des Mittelalterhauses.                                                         


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"Schnell noch das letzte Brot, 
bevor der Laden dicht macht"



Mittagspause



Erklärungen an einem der Informationspunkte am Harzhorn



Die Gruppe vor dem Info-Gebäude am Harzhorn mit
 unserem "Harzhorn-Guide" Herrn Heppe


in Nienover

 


Römisch-germanisches Schlachtfeld "Harzhorn"

2008 wurden am Harzhorn, einem Höhenzug westlich des Harzes, Spuren eines römischen  Schlachtfeldes gefunden.
 Etwa 200 Jahre nach der Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. fand hier eine Schlacht zwischen Römern und Germanen statt. 
Bisher ging die Forschung davon aus, dass Rom nach der verheerenden Niederlage des Varus und den Feldzügen des Germanicus (bis 16 n. Chr.) 
seine Versuche aufgegeben hatte, den germanischen Raum bis zur Elbe in das Imperium einzubeziehen.
Infogebäude mit Informationen zum Schlachtfeld.    Anfahrt: B 248 zwischen Seesen und Northeim, ca. 3 km hinter Ildehausen (Hinweisschild). 


Die einzelnen Funde wurden uns von Herrn Heppe 
an Hand von Fototafeln verdeutlicht.


An Hand von Fähnchen sind die einzelnen Fundstellen markiert, 
römische Fundstücke rot und germanische Funde gelb

 
Guide und Hilfsguide bedanken sich für das Interesse


Schussversuche mit einem römischen Torsionsgeschütz (Scorpio)



Kloster Brunshausen


 


Kaffeetrinken im Rosencafe im Kloster Brunshausen


Fotos und Text:  Uwe Feiert           


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