26. Mai 2013

Eröffnung der Ausstellung "...selbst eine Märchenfigur" - Die Welt der Katrin Höngesberg
  

In der Stadtbücher Blomberg, in der Kuhstraße 16 fand heute die Eröffnung der angekündigten Höngesberg-Ausstellung statt.

Eine stattliche Zahl von Blombergern hatte sich eingefunden, um Näheres über ihre ehemalige Mitbewohnerin zu hören und Kostproben ihres Schaffens zu sehen.
Uschi Schmitt, Kulturbeauftragte der Stadt Blomberg, Leiterin der Stadtbücherei und Gleichstellungsbeauftragte, hatte die Idee zu dieser Ausstellung. Katrin Höngesberg war 1944 als Ausgebombte von Essen über Berlin nach Blomberg verschlagen worden und hatte mit Ihrer Mutter bis 1960 von hier aus künstlerisch gewirkt. Viele alte Blomberger können sich an die dunkelhaarige Schönheit erinnern, aber der Lebensweg nach 1960 verlor sich im Dunkel. 
Unter Mitwirkung der Historikerin Nadine  Behrmann gelang es, Kontakte zu knüpfen, Interviews mit Zeitzeugen zu arrangieren, Bilder von Katrin Höngesberg aus Privatbesitz und Galerien zu beschaffen und unter tatkräftiger Hilfe durch die Graphikerin Sigrid Halfpap die Ausstellung zu gestalten.
Eingeleitet wurde die Eröffnung durch ein Akkordeonquartett der „Johannes-Brahms-Schule“ (Musikschule der Stadt Blomberg).
Begrüßt wurden alle Gäste durch die stellvertretende Bürgermeisterin  Ursula Hahne-Eichhorn. Eine Würdigung der Künstlerin erfolgte durch Uschi Schmitt.
Nach Betrachtung der vielen Schautafeln gab es Kaffee und Streuselkuchen.

Die Ausstellung bleibt noch bis zum 5. Juli in der Stadtbücherei zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

Ein schön gestalteter Katalog zur Ausstellung mit vielen Hinweisen und farbigen Reproduktionen ist für 3 Euro zu haben! 
                                                                                                                                                                                                                                                                                     F. Storkebaum

        Einige Impressionen von der Eröffnung

Der Ausstellungskatalog


Das Rahmenprogramm der Johannes-Brahms-Schule

Unsere Bürgermeisterin
 U. Hahne-Eichhorn 
bei der Begrüßung

 

Uschi Schmitt bei Ihrer Eröffnungsrede

Viele bekannte Blomberger hörten andächtig zu; v.r. Herr Beine, der die Künstlerin persönlich kannte


Auch viele Mitglieder des Heimatvereins Blomberg lauschten, u.a.. unser stellvertretender Vorsitzende H. Stiewe. Der Vorsitzende E. Oerder war in Wendlinghausen auf der Hauptversammlung des Lippischen Heimatbundes

Nadine Behrmann und Sigrid Halfpap mit ihren Dankessträußen

Besonderer Dank galt der Familie Beine für ihre Hilfe bei der Materialsammlung.

Den Strauß nimmt stellvertretend für alle Mithelfer Frau Beine von unsrer Bürgermeisterin  entgegen.

Nadine Behrmann freut sich über ihre Anerkennung

Tracht Frille 

Tracht Lindhorst

Tracht Bückeburg

Tracht Schaumburg-Lippe

(4 Leihgaben Museum Bückeburg)

Bekannt sind die Wandmalereien im Rathaus der Stadt Blomberg

Pressefotos aus dem Jahr 1958


Einige Kostproben aus Ihren Werken           

Bekannt sind ihre Illustrationen

auf 

Spielen und Kinderbüchern

Ein besonderer Dank gilt Ursula Schmitt! 

 

Sie hat sich um alles gekümmert, durchgehalten bis zum Schluss!

 

 Die Arbeit geht aber weiter. 

Es werden weitere Dokumente über Künstlerinnen in Lippe gesammelt und Ausstellungen vorbereitet. 

Hoffentlich werden wir bald in der Residenzstadt Detmold in größerem Rahmen mehr hören und sehen.

Fotos und Text : F. Storkebaum           

Siehe auch "Blomberg Voices"   ;   Auch in der Lippischen Landeszeitung erschien ein Bericht, ebenfalls in Lippe Aktuell


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