Samstag, den 18. Februar 2017

Besuch des Lippischen Landesmuseums Detmold

Sonderausstellung: „Revolution Jungsteinzeit“

Die Blomberger treffen sich hinter der Schießhalle zu Fahrgemeinschaften.



Eine Gruppe von 19 Personen war der Einladung des Heimatvereins gefolgt.

Links im Bild Sabine Mirbach, die durch 
die Ausstellung führte.

 

 

 

 

Sabine Mirbach erläutert die Siedlungsstruktur der ersten Bauern 
im Gebiet des heutigen Nordrheinwestfalens.

 

Mattis berichtet über den "Ötzi-Fund".

Vor ca. 7.000 Jahren siedelten sich die ersten Bauern an.
 Sie bauten Häuser, die bis zu 65 Meter lang sein konnten.


Sie hielten Haustiere, Getreidefelder, Feldgärten und Brunnen für die Wasserversorgung.

 

Skelett eines ca. 11.400 Jahre alten Auerochsen. 
Die Analyse der Zähne und Knochen ergab, dass es sich um ein weibliches Tier handelte, das mit 18 Jahren Im Herbst verstorben ist. 
Der letzte Auerochse wurde im 16. Jahrhundert erlegt.

 

Baume wurden in der Steinzeit mit speziellen Holzäxten gefällt. 


Mit 2 Äxten dauerte das rund 6 Stunden.

 Auf die gleiche Art werden heute noch Bäume in Neuguinea gefällt.

 

 

Holzaxt mit Steinspitze (Basalt).

 

Die Umweltzerstörung fand ihren Anfang vor etwa 6.000 Jahren; z.B.
Brandrodungen zur Ackerlandgewinnung veränderten das Klima.

Die junge Frau lebte vor 5.600 Jahren. 
Sie verstarb im Alter zwischen 17 und 22 Jahren.

 Die Reste des Schädels wurden in der Blatterhöhle bei Hagen entdeckt.

Die jungsteinzeitlichen Menschen fertigten Keramikprodukte mit verschiedenen
Motiven.

Rekonstruierter Brunnen. Das Original wurde 1991 bis 1994 bei
Erkelenz-Kückhoven ausgegraben. Das verwendete Holz ist 2090 v.Chr. gefällt worden.Er hatte eine Tiefe von 13 Metern.

Die Seitenbohlen des Brunnenkastens bestanden aus 3 Meter langen Holzbohlen.

Fundstücke aus dem Brunnen aus Kückhoven.


Feuerzeug als Grundausstattung für die 
damaligen Menschen 

 

Das Holzrad mit Achse wurde in der Jungsteinzeit erfunden. 

Mattis bewegt den Pflug

Was hat uns die Jungsteinzeit gebracht?

Teil 2 der Ausstellung.

Urzeitlicher Wald.

Versteinerung von Farnenbäumen.

Grabhügel in Bergheim-Pfaffendorf.

Grabbeigabe.


Römische Knochenschnitzereien aus dem Gräberfeld von Haltern am See.

Fundstücke aus der Römerzeit.

So könnte die Falkenburg bei Berlebeck ausgesehen haben.


Läufer eines Schachspiels  in Form eines Erzbischofs, 2 Hälfte des 12.Jahrhunderts.

Gefunden bei Ausgrabungen auf der Falkenburg.

Ein herzliches Dankeschön an den Heimatverein Blomberg für die gelungene Exkursion nach Detmold!

Wir verabschieden uns von der Jungsteinzeit(frau).

Weitere Ausgrabungsfunde, Falkenburg.

Text und Foto: Oerder / Budde     

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