10.03.2017 Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Blomberg 

Zur Jahreshauptversammlung hatte der Heimatverein Blomberg in die Flüggesche Scheune eingeladen.  
Knapp 30 Personen hatten sich eingefunden. 
Wichtigster Punkt war die Abstimmung über die neue Satzung zur Umwandlung der Ortsgruppe Blomberg im Lippischen Heimatbund 
zu einem eingetragenen Verein (e.V.). Dieser neue Verein ist selbstständig und gemeinnützig. Er kann u. a. für Spenden Spendenbescheinigungen für das Finanzamt ausstellen, Förderanträge stellen und Projekte betreiben ohne die Federführung des Lippischen Heimatbundes zu bemühen.

Den Höhepunkt bildete jedoch der Vortrag unseres 2. Vorsitzenden, Dr. Heinrich Stiewe, über 

" Hausbau und Wohnen in Stadt und Land in Lippe" 

Ein Überblick vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.

Zu Beginn herrschte munteres Treiben am Vorstandstisch.

Anke Horstschäfer (Schriftführerin), 
RA R.- G. Weber
(Gast vom geschäftsführenden Vorstand des Lippischen Heimatbundes ), 
Dr. Heinrich Stiewe
( 2. Vorsitzender), 
Erhard Oerder
(1. Vorsitzender),
 Uwe Feiert (Schatzmeister) und 
 Ursula Hahne-Eichhorn (Stellvertretende Bürgermeisterin von Blomberg).

       

Als Erste überbrachte Ursula Hahne-Eichhorn die Grüße der Stadt Blomberg 

Sie las aus dem Buch "Der Lipper an sich" eine kurze Geschichte:
Der Lipper wird von Petrus an der Himmelspforte abgewiesen, 
er hatte ja schon 
"Den Himmel auf Erden"!

Als Nächster überbrachte   Roman-G. Weber die Grüße des Lippischen Heimatbundes.

Als Rechtsanwalt sollte er bei der Einführung der neuen Satzung mit seinem Rat zur Seite stehen. 

Danach hielt unser 1. Vorsitzende Erhard Oerder seinen Jahresbericht. 

Alle Aktivitäten des Vereins wurden ausführlich gewürdigt, auch die vielen Teilnahmen des Vorstands an anderen Lippischen Veranstaltungen wurden erwähnt.

Besonders wurde Heinrich Meier geehrt. Nach jahrelanger Tätigkeit als Beisitzer bekam er ein Präsent, da er nicht mehr für weitere Tätigkeiten im Vorstand kandidieren möchte.

Natürlich wird er weiter sein Wissen als geborener Blomberger einbringen, wenn es nötig ist.

 

 

 

 

Nach dem Kassenbericht (Stand Ende 2016 ca. 3.000 €) und dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet.

Der neue Satzungsentwurf wurde eingehend besprochen. Es gab auch noch eine Änderung, vorgetragen von einem Juristen mit Erfahrung. Sonst wurde der Entwurf schon vom Finanzamt und dem Lippischen Heimatbund abgesegnet, so dass er in einigen Wochen wohl in Kraft treten kann.

 

Der neue (wiedergewählte) Vorstand

Anke Horstschäfer, Erhard Oerder, Dr. Heinrich Stiewe, Uwe Feiert

Der Vorstand mit den Beisitzern: 
Hasso Suffenplan (1.v.l.), Friedrich Storkebaum (2.v.l.), Lörle Budde, Peter Unterschütz (teils verdeckt), Wolfgang Budde (2.v.r.)

   

 

 


Nach kurzer Umbauphase begann der Vortrag von 
Dr. H. Stiewe

 

 

 

 

 

 

 

Die ältesten Beispiele von Wohnhäusern in Lippe stehen in Lemgo in der Mittelstraße, Steinhäuser mit spätromanischen Fensternischen, 
Bauzeit um 1230.

Natürlich sind seit dem viele Änderungen vorgenommen worden. Steinerne Giebel wurden durch Fachwerkgiebel ersetzt. Fenster, besonders im Erdgeschoss wurden an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.

Es folgen unten einige Beispiele vom Vortrag 
mit den selbsterklärenden Untertiteln.

Den Zuhörern schwirrte  nach einiger Zeit überwältigt von den vielen Einzelheiten der Kopf. Dr. Stiewe verkürzte etwas den geplanten Vortrag. 

Es steckten aber zig Jahre intensiver Forschung dahinter und die Ergebnisse sollen in weiteren Publikationen veröffentlicht werden.

 

 

Die Bautätigkeit war in Blomberg zeitlich recht unterschiedlich. Deutlich war z. B. der Anstieg nach dem 30 jährigen Krieg.

Es folgten Fotos von Zieglerhäusern,
 Fotos von Neubauten, Einfamilienhäusern und Wohnblocks.

Ein herzliches Dankeschön an 
Dr. H. Stiewe.

Die meisten Häuser hatte er selbst untersucht. Viele Anregungen fand er in den Skizzen von Emil Zeiß aus dem 19. Jahrhundert.

Nun warten wir auf eine gedruckte Fassung, um all die Einzelheiten in Ruhe 
 studieren zu können.

Fotos und Text: Friedrich Storkebaum

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