Samstag, 17. Juni, Tagesfahrt nach Gottsbüren und zur Sababurg im Reinhardswald

Pünktlich um 10 Uhr hatten sich 39 Personen eingefunden. Mit einem behindertgerechten Linienbus ging es unter der bewährten Führung unseres Vorsitzenden Erhard Oerder auf Umwegen in Richtung Reinhardswald.

Unser erstes Ziel war die Wallfahrtskirche in Gottsbüren
(
Nähere Erläuterungen zur Kirche finden Sie im obigen Link)

 

Als erstes fällt natürlich das schöne Glasfenster auf, doch das Besondere der Wallfahrtskirche liegt in seinen uralten erhaltenen Fresken.

Heilige Margarete

Der Gemeindepfarrer Jürgen Schiller erläuterte die Entstehung der Wallfahrtskirche und wies auf viele Einzelheiten hin.

Den Christophorus mit Baum 
gibt es auch mit grünem Laub

Auch die Orgel vom Orgelbaumeister Euler 
aus Gottsbüren ist berühmt.

Nähere Erläuterungen finden Sie durch Klicken auf das Foto

Dann begann der Rundgang durch den alten Dorfkern. 

Viele herrschaftliche Fachwerkbauten sind noch erhalten und restauriert. Manche harren noch auf Käufer. Einige sind bereits abgerissen und mussten dem Straßenbau weichen.

Interessant war der Vergleich der heutigen Ansichten mit Fotos aus den 30er Jahren

Damals wurden noch die Schweine und Kühe durchs Dorf getrieben

 

Heute ist alles asphaltiert!

Der alte Bach ist inzwischen unter der Teerdecke verschwunden.

Die Hauptstrasse geht mitten durchs Dorf

Gottsbüren ein sterbendes Dorf ?

Ein Viertel der Häuser steht leer. Künstler sollen einziehen.
Hier ein Haus mit gebrochenem Windrad zum Nachdenken.

Wir können einen Blick hinein werfen. 

Möchten wir so leben?

Für 25.000€ kann man alte Häuser kaufen!

Der Andrang ist nicht groß. Die Grundstücke haben meistens keinen Garten. 

Die Ureinwohner sind skeptisch.

Eine Infrastruktur gibt es nicht mehr.

Obwohl ca. 300.000 Urlauber pro Jahr die Sababurg aufsuchen, fahren die Touristen  
durch Gottsbüren nur durch.

Müde und hungrig fuhren wir nun zum Dornröschenschloss "Sababurg",
nur 5km von Gottsbüren entfernt, einst gebaut, um die Wallfahrt in Gottsbüren zu schützen.

Hier stärkten wir uns an Kaffee und Kuchen mit bzw. ohne Sahne.

Obwohl wir nicht angemeldet waren, wurden alle in kürzester Zeit gut bedient.

Die Sababurg enthält sowohl ein Hotel als auch eine gut gesicherte Ruine.

Ein Rundgang durch den Rosengarten 
mit vielen einheimischen blühenden Pflanzen rundete den Ausflug ab
.




Im Innenhof erläuterte Dr. H. Stiewe die Baugeschichte der Ritterburg

Wir kamen sogar in den Genuss, 
vom Grafen  Reinhard erklärt zu bekommen, 
wie sein Reinhardswald entstand.

Ein schöner Ausflug ging zu Ende. Wir danken den beiden Vorsitzenden H. Stiewe und E. Oerder für Ihre Vorbereitungen!

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