Ergänzungen zu einzelnen Veranstaltungen

Samstag, 15. Juli 2017 : Fahrt zum Gerbereimuseum und Widukindmuseum in Enger:

Fahrt mit eigenem Pkw (ggf. Fahrgemeinschaften).

Treff um 10.00 Uhr hinter der Schießhalle in Blomberg.

Rückkehr ca. 17.30 Uhr.

Für Museumführungen und Eintritt werden 10 € berechnet.

Selbstverpflegung oder örtliche Gastronomie.                

Anmeldung bei Uwe Feiert (Tel.: 05235-509899).

 

Unsere diesjährige PKW-Tagesfahrt führt uns nach Enger in den Kreis Herford. Am Vormittag werden wir uns den großen Gegenspieler Karls des Großen in den Sachsenkriegen widmen. Um 11.30 Uhr werden wir hierzu das Widukind-Museum besuchen, wo uns Frau Bürk-Griese durch das Museum führen wird. Anschließend ist noch ein kurzer Besuch der Stiftskirche geplant.

 

Um 15.00 Uhr werden wir dann von Frau Bartsch durch das Gerbereimuseum geführt.

 

Die Mittagszeit kann zwischen den beiden Museumsbesuchen frei gestaltet werden.

 


 

Mittwoch, 19. Juli 2017, 19.30 Uhr Stadbücherei Blomberg, Kuhstr. 16

Vortrag von Dr. T. Dann

 

„Ländliches Mobiliar in Lippe“

-Zwischenbericht einer volkskundlichen Studie-

Über zwei Jahre besuchte der Referent insgesamt 320 lippische Bauernhöfe und hat insgesamt1200 Möbel untersucht, vermessen, fotografiert und für eine wissenschaftliche Auswertung vorbereitet. Vom Rinderstall bis zur Räucherkammer, vom Keller bis zum Schlafzimmer des Hausherrn, überall fand Dr. Dann historisches bäuerliches Mobiliar. 
Hierzu gehören Truhen, Schränke, Betten, Sekretäre etc. Der Vortrag will zeigen, unter Welchen Umständen Möbel überliefert wurden, was sich überhaupt erhalten hat und warum? Und natürlich sollen mit reichem Bildmaterial typische Möbelstücke aus Lippe  gezeigt werden. Waren die Möbel früher bunt bemalt wie in Bayern? Und manche Anekdoten zu den Fundumständen wird auch erzählt...! Kurzum es soll ein kurzweiliger  
Abend zur lippischen Volkskunde werden.

 


 

 

 

 

Donnerstag, 07. September 2017 19.30 Uhr Stadtbücherei Blomberg, Kuhstrasse 16

Veranstaltung des Heimatvereins Blomberg e.V. in Kooperation mit der        

Volkshochschule Lippe-Ost                  

              

Vortrag von Dr. Heinrich Stiewe

     

"Vor Blombergs grünen Mauern..." - Die Dampfkornbrennerei Theopold in Blomberg

                 

Der Blomberger Branntweinbrenner Arnold Theopold erbaute 1864 eine neue Dampfkornbrennerei vor dem Niederen Tor - als ersten Industriebetrieb mit Dampfkraft außerhalb der Stadtmauern.  

Die Brennerei produzierte bis 1986, Produkte wie Theopolds Kornbranntwein und Wacholder sowie der legendäre "Feuerwehr" sind bis heute bekannt. 
Der Vortrag gibt einen Überblick zur Geschichte der Blomberger Familie Theopold und der 1786 gegründeten Brennerei mit ihren erhaltenen historischen Gebäuden.


 

 

 

 

 

Freitag, 29. September 2017, 19.30 Uhr Stadtsparkasse Blomberg/Lippe, Rosenstraße 5

Veranstaltung des Heimatvereins Blomberg e.V. in Kooperation mit der Stadtsparkasse Blomberg

 

Vorstellen der Biografie des Heimatmalers Ernst Wienke durch die Autorin Hannelore Budde einschl. Ausstellung von Bildern des Malers

 

Am 10. April 1879 wurde Ernst Wienke in Brakelsiek / Lippe geboren. Er war der Sohn eines Zieglers, der im Winter auch Schneider war und seiner Mutter Amalie Meier, einer Schneiderstochter aus Brakelsiek. Genau wie sein Vater und sein Bruder Friedrich (Lippischer Heimatdichter), arbeitete er nach dem Besuch der Dorfschule als Ziegler.
Auf den Wanderungen durch die Landschaften entdeckte er sein Talent zum Malen und fertigte viele Zeichnungen an. Im Jahre 1903 zog er mit seiner Frau Luise nach
Blomberg, wo er bis zu seinem Tode im Jahre 1951 als Heimatmaler tätig war.

Sein Ruf als Künstler drang weit über die Grenzen des Lipperlandes und sein Schaffen fand einen Höhepunkt in einer Ausstellung seiner Werke, die im Juli 1951 im Rathaus in
Blomberg stattfand.

Im Jahre 2005 erhielt der damalige erste Vorsitzende des Heimatvereins Blomberg durch einen Aufruf in der Lippischen Landes-Zeitung mehrere Exponate von Blomberger Heimatmalern zu einer Ausstellung von den Besitzern geliehen. Diese fotografierte er und speicherte die Fotos auf einer CD. Mit Hilfe von drei Enkeltöchtern und zwei Großnichten von Ernst Wienke, verfasste Hannelore Budde eine Dokumentation über das Leben und Werk des Blomberger Heimatmalers.


 

 

 

 

 

 

Freitag, 13. Oktober 2017, 19.00 Uhr im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg,  Im Seligen Winkel

Veranstaltung des Heimatvereins e.V. in Kooperation mit der Ev.-ref. Kirchengemeinde  Blomberg und der Volkshochschule Lippe-Ost.

 

Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Meier (Uni Bielefeld)

 

„Reformation in Blomberg. Vom Wallfahrtsort zur protestantischen Stadt“

 

Der Alltag in Blomberg war in den Jahrzehnten vor der Reformation immer noch  geprägt vom Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Jahrs 1447. Von großem Einfluss auf die Lebenswelt der Bürger wurde vor allem das neu gegründete Augustiner-Chorherrnkloster. Pilger zum Heiligen Brunnen bestimmten an bestimmten Tagen nun das Stadtbild. Der Zyklus der Jahresfeste erhielt eine neue Gestalt. All das brach jäh ab, als sich in den 1530er Jahren die Reformation durchsetzte. Der Alltag der Blomberger änderte sich radikal. Bald bekam die Stadt ein anderes Gesicht: Davon handelt der Vortrag.

 


 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 23. November 2017, 19.30 Uhr Stadtbücherei Blomberg, Kuhstraße 16

Veranstaltung des Heimatvereins Blomberg e.V. in Kooperation mit der Volkshochschule Lippe-Ost

            

Vortrag von Dieter Zoremba

 

„Unerwünschte Gäste auf Zeit –Das Blomberger ´Lettenlager 1945-1952“  

 

Am 02. Juli 1945, knapp drei Monate nachdem der Krieg in Blomberg durch das Einrücken amerikanischer Truppen beendet war, erhielt der Blomberger Bürgermeister von der britischen Militärverwaltung die Order, innerhalb von zwei Tagen ca. 60 Häuser für die Unterbringung von sogenannten Displaced Persons aus dem Baltikum (Estland, Lettland, Litauen) zu räumen. Die Bewohner mussten ihre Häuser quasi über Nacht verlassen und bei Verwandten und Bekannten unterkommen, oder sie wurden durch die Verwaltung in andere Häuser eingewiesen. Dieses Ereignis und die darauf folgenden fünf Jahre der Existenz des sogenannten ‚Letten-Lagers‘ ist im kollektiven Gedächtnis der Blomberger und Blombergerinnen bis weit in die 1990er Jahre hinein präsent und sehr dominierend gewesen. Dieter Zoremba berichtet über historische Hintergründe der Einrichtung des ‚Lagers‘, die Geschichte des 'Lagers', das Schicksal der Bewohner und das Verhältnis der Bewohner zur einheimischen Bevölkerung.

 


 

 

 

 

 

 

Sonntag, 26. November 2017, 14.30 Uhr, Stadtbücherei Blomberg, Kuhstraße 16

Vorstellung der Dokumentation einschl. Ausstellung:  

                                           

„Schattenwelten“

 

- Volksglaube und Alltagsmagie in Blomberg -

 

Die Ausstellung „Schattenwelten“ des Heimatvereins Blomberg e.V., die vom 26.11.2017 bis zum 28.02.2018 zu sehen ist, wirft Streiflichter auf die Lebenswelten unserer Vorfahren. In einer Zeit, in der die Naturwissenschaften wenig Antworten auf Naturphänomene und Krankheitsverläufe hatten, in einer Zeit, in der aufklärerisches Denken nur mühsam die mittelalterliche mystische Weltsicht durchdrang, erklärte der „Glaube“ unseren Vorfahren die Welt. Im Glauben spiegeln sich die (Ur-)Ängste, die sozialen Interessen und Hoffnungen der Menschen, und im „abgelegenen“ ländlichen Raum hielt sich der (Aber-)Glaube besonders lange. Auch in der modernen Zeit ist er immer noch ein Faszinosum. Eine Erklärung dafür mag sein, dass Menschen auch spirituelle Wesen sind, die in einer versachlichten Zeit kaum noch Antworten finden oder sich in der Magie eine Gegenwelt schaffen.

 In einer kleinen ländlichen Stadt wie Blomberg finden sich noch viele Spuren dieser mystischen Vergangenheit. Teils als Oral-History in Zeitzeugeninterviews, teils in erhaltenen Archivdokumenten und v.a. als Niederschriften von Hobbyhistorikern, die traditionelle Überlieferungen als Kulturgut erhalten wollten.

Inzwischen hat das moderne Marketing dieses volkstümliche „Kulturgut“ als Alleinstellungsfaktor für den ländlichen Raum entdeckt. Da werden die Weißen Frauen wiederbelebt, die die mittelalterlichen Stadtkerne für Städter und Städterinnen mit wohligen Schaudern erfüllen, da gibt es die Kräuterrezepte der Bäuerinnen, die bei den Naturheilkundigen auf großes Interesse stoßen, da gibt es aber leider auch Auswüchse, die dazu führen, dass eine Blomberger Legendengestalt als Unterhaltungsspektakel als Hexe verbrannt wird.   

Die Faszination dieser mystischen Welten bis in die Neuzeit und die Tatsache, dass die Überlieferungen alt und/oder als Marketingidee entdeckt werden, war Grund genug, zu diesem Thema genauer zu recherchieren und eine moderne Sprache zu finden.

 

Recherche, Konzept und Versprachlichung führte Sabine Schierholz durch, die sich als Regionalhistorikerin und Volkskundlerin in Lippe einen Namen gemacht hat. Dr. Heinrich Stiewe begleitete inhaltlich die Ausstellung. Der Lippe Verlag zeichnet für die Umsetzung der Ausstellung in Bild und Druck verantwortlich.

      


 

 

 

 

 

Samstag, 16. Dezember 2017 und  Sonntag, 17. Dezember 2017  

Charles-Dickens-Festival in der Kernstadt von Blomberg

 

Wir werden, wie in den Vorjahren, im Haus Kirchhofstraße 5 mit einem Informationsstand an beiden Tagen ab 14.00 Uhr wieder dabei sein.      

Wir freuen uns sehr über einen regen Besuch unserer Veranstaltungen - 
und:
 Bringen Sie Freunde, Nachbarn und Bekannte mit – interessierte Gäste sind bei uns immer herzlich willkommen.

 

Schauen Sie bitte auch regelmäßig auf unsere Internetseite: www.heimatverein-blomberg.de

 

 

 

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