Samstag, 
6. Januar, 14.30 Uhr, 


LWL-Landesmuseum Detmold

Am Samstag, dem 06. Januar 2018 besuchte eine Gruppe vom Heimatverein Blomberg e.V. 
die Ausstellung zur Reformation in Lippe mit dem Titel

"Machtwort".

Die fachkundige Führung übernahm die Museumsführerin Sabine Mirbach.

Ihre erste Frage an die Gruppe war: "Wie nannte man die Konfession der Gläubigen vor der Reformation?"  
..... Schweigen .......
Die Antwort lautete: "Altgläubig. Die Konfessionen - katholisch oder evangelisch - sind erst durch die Reformation entstanden".

 

Gruppenbild vor dem Bildnis von 
Graf Simon VI. zur Lippe,
 der in Lippe das reformierte Bekenntnis einführte.

 


Sabine Mirbach erläutert die in Lippe leider nur
 noch selten vorhandenen Exponate sakraler Kunst aus dem Mittelalter.

 

Bekrönung einer Sakramentsnische
 aus der Kirche in Donop, 14./15. Jh.

 

Wundertätige Madonna 
aus der ehem. Kapelle 
(Wallfahrtsort) in Wilbasen
(Blomberg) um 1500.

 

Ablassbrief für das Kloster Blomberg, Rom 1477

 

Privilegienerstellung an das Blomberger Kloster 
vom 11. November 1468.
Bernhard VII. zur Lippe veranlasste nach dem 
Hostienfrevel der Alheyd
Pustekoke eine Klostergründung.

 

 

Pilgerzeichen aus Blomberg, letztes Drittel 15. Jh.
 und Pilgerzeichen aus
Wilsnah auf einem Holzbrett,
gefunden in Amsterdam.

 

Erst mit der Reformation fanden 
große Orgeln in die Lippischen Kirchen
Einzug.

 

 

Talar, 1940er Jahre
Die Schlichtheit des Talars veranschaulicht 
die Rolle des evangelischen Pfarrers.
Der Pastor sollte Gott nicht näher stehen
 als jeder andere Christ.

 

Aufwendig gestaltete Prachtbibel aus der Bibliothek 
Graf Simon VI. zur Lippe;
Druck von 1565 in Frankfurt a.M.

 

Graf Simon VI. zur Lippe
Bild gemalt um 1600 von Simons Hofmaler Tilemann.

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