19. September 2013

In der Stadtbücherei in der Kuhstraße 16 fand die Buchvorstellung von Udo Bergmanns Buch
 "Lippsch Rosen Kind" statt.
Dicht gedrängt saßen und standen Blomberger und auswärtige Gäste, um der Lesung des Autors zu lauschen.
Der Autor, Jahrgang 1943, am Langen Steinweg groß geworden, las Passagen über seine Kindheit in Blomberg, Erlebnisse von der Einschulung, vom Schützenfest, von Onkeln und Tanten, seinem Lehrer, seinem Pastor, seiner Mutter, die einigen Anwesenden auch bekannt waren.
Leider hörte der Vortragende nach ca. dreiviertel Stunde auf zu lesen und verwies auf die eigene Lektüre des Werkes. Es wurden "Familiengeheimnisse" angekündigt, die nicht verschwiegen werden sollten, und im weiteren Verlauf des Buches beschrieben werden.

Das Buch ( ISBN 978-3-89918-038-1) ist so eben im Lippe Verlag erschienen, kostet 14,90 Euro und ist
bereits in der hiesigen Buchhandlung Budde zu haben.

           



Der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Blomberg, Dr. H. Stiewe, begrüßte die Gäste


Die stellvertretende Bürgermeisterin, Frau U. Hahne-Eichhorn , führte in das Buch ein

 

Eifrig signierte der Autor  die gekauften Bücher

 

Am 20.09.2013  schrieb Ursula Schmitt, Leiterin der Stadtbücherei  Blomberg: 

Abend der Erinnerung in der Stadtbücherei Blomberg 

 In der vollbesetzten Stadtbücherei las Udo Bergmann aus seinen Erinnerungen, die der Lippe Verlag unter dem Titel: „Lippsch Rosen Kind“ herausgegeben hat. 

Ursula Hahne Eichhorn, die stellvertretende Bürgermeisterin, führte einfühlsam in das Erstlingswerk des Autoren aus Hildesheim ein. Erinnerungen sind nicht nur wertvolle zeitgeschichtliche Dokumente, sondern ebensolche für die Identität einer Familie. Als Pädagogin wisse sie, dass es sogar besondere Medien für Kinder gibt, die sie motivieren sollen, Erinnerungen ihrer Familienmitglieder aufzuschreiben. 

 Udo Bergmann hat es getan und die Familiengeschichten mit einem liebevollen, manchmal auch schelmischen Blick und einem beachtlichen Erzähltalent niedergeschrieben. Die Romanfiguren werden lebendig, ihre Eigenarten, Freuden und Sorgen werden weniger adjektivisch direkt, denn in kleinen Gesten oder in der Interpretation des Ich-Erzählers beschrieben. Die Bilder Alt-Blombergs, gemalt mit Worten, muten fast expressionistisch an und gleichen Charles Dickens Londoner Stimmungsbilder in seiner Weihnachtsgeschichte. 

 Auf den Gesichtern der Zuhörerinnen und Zuhörern zeichnet sich die Erinnerung ab, leichtes bestätigendes Nicken, Schmunzeln ob einer wohlbekannten Redewendung oder das Erkennen eines Freundes, der plötzlich wieder als 10jähriger vor dem inneren Auge oder vielleicht sogar handfest direkt neben ihm sitzt. 

 Es war spürbar, dass an diesem Abend viele eigene, sehr persönliche Erinnerungen auch der Zuhörer und Zuhörerinnen wieder lebendig geworden sind. Ein Grund vielleicht auch dafür, dass es erst im persönlichen Gespräch „danach“ turbulent zuging und die Schlange vor dem „Signiertisch“ nicht enden wollte. 

 Kurzum: 

Eine Veranstaltung des Heimatvereins Blomberg, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

PS Auch in Blomberg Voices wurde über den Abend berichtet.

In der Lippischen Landeszeitung Nr.222 vom 24.09.2013 erschien ein ausführlicher Bericht. Hier eine Kopie des Artikels.

Zurück zur Startseite